Nina Gsenger (Uttendorf) erreichte bei den Kadetten in der Klasse -33 kg ohne Probleme die Goldmedaillle. Ihre Gegnerin konnte ihrer Technik und Angriffswillen nicht viel entgegensetzen.

Julia Schober (Uttendorf) konnte ihren Vorrundenkampf ungefährdet für sich entscheiden. Im Finale hatte sie mit ihrer etwas kleineren Gegnerin aber mit viel Gegenwehr zu kämpfen, brachte ihren Punktevorsprung aus der ersten Runde (ein Kopf und ein Körpertreffer) letztenendes ohne Probleme über die Zeit.

Hannes Muigg (Uttendorf) musste mangels Gegner in einer höheren Gewichtsklasse starten. Der Vorrundenkampf gegen einen ebenbürtigen Gegner war bis zum Schluß spannend. Hannes entschied mit einem Kopftreffer diesen Kampf erst in den letzten Sekunden der 3. Runde für sich. Der Finalgegner war leider durch die Körpergröße und -gewicht ein zu großes Kaliber, sodaß sich Hannes mit der verdienten Silbermedaille zufrieden geben musste.

Kerstin Priewasser (Uttendorf) konnte in ihrem ersten Turnier überzeugen. Der gleich starke Gegnerin lieferte sich mit Kerstin einen super Fight, den Kerstin durch ihre harten Körpertreffer mit einigen Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnte. Im Finale hatte sie leider das Pech eine (bedingt durch Klassenzusammenlegung) körperlich überlegene Gengnerin zugelost zu bekommen und konnte daher den Kampf nicht für sich entscheiden. Trotzdem ist die Silbermedaille für das erste Turnier ein riesiger Erfolg!

Isabel Gsenger (Uttendorf) startete auch das erste Mal bei einem Turnier. Leider hatte sie das Pech, wiederum bedingt durch Zusammenlegungen, eine erfahrene und körperlich überlegene Gegnerin zugelost zu bekommen und konnte dadurch nicht gewinnen. Besonders negativ war das unfaire Verhalten ihrer Gegnerin, das jedoch vom Kampfrichter leider nicht bemerkt wurde. Anscheinend wird Fairplay in manchen Vereinen nicht so trainiert wie in Uttendorf... Nichts desto trotz ist die "silberne" verdient und die nächste "goldene" für Isa ist nur eine Frage der Zeit!

Besonderen Dank gilt den Coaches Norbert Eibl (Head-Coach) und Christian Feichtenschlager (Assistant Coach). Sie verstanden es, ihre Wettkämpfer optimal einzustellen und das Beste aus ihnen rauszuholen.
Martin Munz, Bruder des Pechvogels Florian Munz, stand zum Aufwärmen der Sportler als Warm-Up Coach zur Verfügung.
Als Head of Team war dieses Mal Markus Moser im Einsatz. Er zeichnete Verantwortlich für die Organisation vor und während des Turnieres. Außerdem beobachtete er Wettkämpfer anderer Teams, um bezüglich Änderungen bei Wettkampfführung und -techniken weiterhin up-to-date zu sein.

Fazit

Die Organisation verlief im Vorfeld ohne Probleme. Ein großer Betreuerstab bewirkt bei allen weniger Stress und die Betreuung der Sportler ist intensiver.
Technisch müssen die Kids noch auf einen besseren Stand kommen, um später in der LK 1 ebenso bestehen zu können. Das wird ein großes Ziel in den nächsten Monaten.
Die Verantwortlichen im Team hoffen, das zukünftig das TGI-Team auch von anderen Vereinen beschickt wird. Nur so können wir uns zukünftig Chancen auf einen Mannschaftspokal machen.